Dyskalkulie – wenn Rechnen besonders schwerfällt

Dyskalkulie ist eine besondere Schwierigkeit beim Rechnen und beim Verständnis von Zahlen. Betroffene Kinder sind dabei nicht weniger intelligent oder weniger lernfähig. Sie benötigen häufig einfach andere Zugänge und eine gezielte Unterstützung, um mathematische Zusammenhänge zu verstehen.

Eine Dyskalkulie kann sich ganz unterschiedlich zeigen. Häufig fällt es Kindern schwer, Mengen und Zahlen miteinander zu verbinden, Zahlen richtig einzuordnen oder Rechenwege nachzuvollziehen. Auch das sichere Rechnen im Zahlenraum, das Einmaleins oder das Lösen von Sachaufgaben können große Herausforderungen sein. Manche Kinder zählen lange mit den Fingern, vergessen bereits gelernte Rechenwege immer wieder oder haben trotz vieler Übungsstunden kaum Fortschritte.

Dabei gilt auch hier: Nicht jedes Kind, das Schwierigkeiten in Mathematik hat, hat automatisch eine Dyskalkulie. Entscheidend ist, wie dauerhaft und grundlegend die Schwierigkeiten sind und welche Bereiche besonders betroffen sind.

Genau hier setzen wir an. Wir schauen uns individuell an, wo die Schwierigkeiten liegen, und trainieren gezielt die Bereiche, die das Kind wirklich braucht. Dabei arbeiten wir nach der AFS-Methode und orientieren uns am individuellen Lernstand und den Stärken des Kindes.

Denn Dyskalkulie ist keine Krankheit. Ein Kind muss nicht „repariert“ werden. Es braucht Verständnis, die richtigen Strategien und jemanden, der ihm hilft, Mathematik auf seine eigene Weise zu verstehen.

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