einfach ausgedrückt handelt es sich dabei um eine ganz spezifische Schwäche beim Erlernen des Lesens und/oder Rechtschreibens und dessen Verlauf. Früher galt dieser Begriff als synonym für eine Leseschwäche. Heute spricht die Wissenschaft von einer isolierten Rechtschreibstörung, isolierten Lesestörung oder einer Lese- und Rechtschreibstörung.
Der Begriff „Schwäche“ wird eher dann gebraucht, wenn die Betroffenheit nicht so groß ist und meist in der Deutsch-Fachdidaktik. Aber ganz oft werden diese Begriffe in der Literatur und im Alltag auch synonym verwendet, daher gilt: Viele Begriffe für ein Symptom!
Legasthenie, LRS, Lese- Rechtschreibstörung, Analphabetismus, kongeniale Legasthenie, isolierte Teilleistungsschwäche, spezifische Lese- Rechtschreibschwäche, Lese- Rechtschreibschwierigkeiten, Dyslexie und Dysorthographie …
Je nachdem von welchem Schweregrad ausgegangen wird, sind bis zu 8% der Kinder und Jugendlichen deutlich davon betroffen. Hier finden Sie mehr Details zum Erscheinungsbild, pädagogischer Diagnostik (Förderdiagnostik) und Therapie im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter.


